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Question

Wer mit Prestashop starten will, bekommt zum Download die neue Version 1.7: https://www.prestashop.com/de/download
Nur wenn man etwas weiter nach unten scrollt stellt man fest, dass auch die Vorversionen noch angeboten werden:

Andere Versionen
Auch Vorgängerversionen und Entwicklungsversionen von PrestaShop sind verfügbar.


Mal ehrlich, wer von euch würde immer die gleich auf die neueste Betriebssystemversion updaten, die Microsoft anbietet? Da weiß man doch sowieso, dass es immer gut ist, erst mal abzuwarten.

Aber bei einem Shopsystem wie Prestashop, das sich seit Jahren dauernd verändert und an dem ständig herumgebastelt wird, soll das anders sein? Da sollen wir gleich jedes Update einspielen? Uns auf jede neue Version stürzen?

Dabei haben doch nicht nur die Moderatoren des deutschen Forums hier wiederholt zum Abwarten geraten und auf die vielen Bugs verwiesen. Ich habe mich jetzt eine ganze Weile damit beschäftigt und nach allem, was ich in letzter Zeit so gelesen habe, ist diese Neuentwicklung unter der harmlosen Versionsbezeichnung 1.7 eine einzige Katastrophe. Es sieht so aus, als wäre hier ein völlig unfertiges Programm als "stable Release" zum Download freigegeben worden. Damit macht man aber gutgläubige Shopbesitzer zu Betatestern, die im Livebetrieb nun die Fehler aufdecken müssen, die die Entwickler bisher übersehen haben! Und die riskieren, mit ihrem neuen Shop baden zu gehen!

Im Entwicklerforum Prestashop-Gitter wird offen darüber gelästert, dass die Entwickler, die für diese Neuentwicklung verantwortlich sind, meist junge Leute sind, frisch von der Ausbildung weg und vermutlich ohne große Erfahrungen mit dem Bereich eCommerce. Angeblich sollen von den 120 Angestellten von Prestashop nur ganze vier mit der Core-Entwicklung beschäftigt sein! (https://news.ycombinator.com/item?id=13342841)

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Was hier als kleiner Versionssprung von 1.6 nach 1.7 daherkommt, ist ein völlig anders aufgebautes Programm, das nur äußerlich Ähnlichkeiten mit den bisherigen Versionen aufweist. Die Dateistruktur ist anders, die Programmiersprache ist anders, die Funktionalität ist anders. Nur das BO und das Standard-Theme (genannt Classic Theme) sieht ähnlich aus.

Deshalb raten auch die Verantwortlichen bei Prestashop klar und unmissverständlich davon ab, hier auf ein einfaches Upgrade zu hoffen, preisen 1.7 aber leider andererseits als das Nonplusultra für Neuanfänger an. Es scheint auch so zu sein, dass es zwar ein 1-Click-Upgrade-Modul geben für Upgrades innerhalb von 1.7 geben wird, aber nicht von früheren Versionen nach 1.7.

Dabei gibt es noch enorm viele Schwachstellen:

  • etliche Bugs,
  • bisher wenig Templates, die für 1.7 taugen,
  • bisher kaum Modulanpassungen,
  • keine funktionierende Bezahlmodule (nicht mal Paypal läuft),
  • keine funktionierenden Versandmodule,
  • Speicherhunger ohne Ende,
  • eine gewöhnungsbedürftige Menüführung (versucht mal, einen neuen Status zu erfassen),
  • einen desaströsen Übersetzungsteil im BO, von praxisfernen Nerds völlig verunstaltet (und momentan noch voller Bugs),
  • Unverträglichkeit mit Adminoberfläche Cpanel, die komplett neu kompiliert werden muss für 1.7 (nur unter Plesk geht es auch so),
  • keine Erweiterte Lagerhaltung mehr,
  • Bestellungen brechen im letzten Schritt ab,

und ... und ... und!

Warnungen gab es ja auch schon früh: http://nemops.com/prestashop-1-7-will-be-a-catastrophe-here-is-why/
Es gibt Dinge, da muss man sich wirklich an den Kopf fassen, s. eleazars Post hier: https://www.prestashop.com/forums/topic/566115-prestashop-17-is-now-available/page-8?p=2467801&do=findComment&comment=2467801

Der erfahrenene Entwickler Dh42 (einer der globalen Moderatoren dieses Forums) hat kürzlich mal ein Bild gepostet zur Variantengenerierung unter 1.6 und 1.7: http://www.screencast.com/t/62BOIo3k
Bei 336 Varianten benötigt 1.6 27,1 MB und 52 ms, 1.7 dagegen 379,7 MB und 5196 ms, d.h. 15 x soviel Memory. Und das ist ja nur ein Beispiel! Nicht von ungefähr wurde PS 1.7 in Theme und Modulen so verschlankt ausgeliefert, weil das System sonst völlig in die Knie geht. Seit neuestem wird wenigstens Fontawesome wieder mitgeliefert (derzeit noch Entwicklerversion). Bis 1.7.0.3 muss jedes Modul sein eigenes Paket mitbringen, was jedesmal zusätzliche 260 Kb in den Speicher lädt.

Das ASM, also die Erweiterte Lagerhaltung, wurde aufgegeben mit dem Argument, es habe ja bisher sowieso nie geklappt. Dass es auch anders geht, hat Alex Sampaio vor ein paar Tagen erst für 1.6 unter Beweis gestellt: https://github.com/PrestaShop/PrestaShop/pull/7117
Allerdings meint er dazu, dass er noch nicht alle Bugs entdeckt hätte.

Das Starter Theme als Grundstock für einen Baukasten ist ein Flop, weil dazu Bootstrap 4 erforderlich wäre, das 1) noch gar nicht stabil läuft und 2) aktuell an Presta 1.7 scheitert, so dass man momentan für neue Templates nur CSS- und andere Änderungen des Classic Themes machen kann, das man zuvor klont.

Fazit eines Entwicklers auf Gitter: "no shipping, no payment, no themes, i'm feeling such pity for all the poor people coming to www.prestashop.com downloading and installing the 'latest and greatest' version".

Und der holländische Entwickler und Prestashop-Ambassador Michael Decker (der inzwischen für seinen eigenen Shop zu Magento abgewandert ist) ging Ende 2016 auf Gitter sogar noch weiter mit seiner Prognose bis Ende des Jahres 2017:

"Ich glaube, wir werden bis dahin 0 1.7 Shops haben und wer versucht hat, nach Jahren hierhin upzugraden, ist wahrscheinlich zu einem anderen Shopsystem abgewandert, weil 1.7 nicht funktioniert.
Je nachdem, wie lange Paypal nicht richtig funktioniert, werden ca. 30% der 1.5/1.6-Nutzer abwandern.
Ich bin mir sicher, dass wir noch 75% mehr Katastrophen erleben werden wie die Hacks und den Speichern-Bug. Das wird wohl zusätzliche ~30% der Anwender kosten.
Ich sage deshalb voraus, dass die Nutzerbasis sich auf 1/6 verkleinern wird ..."
(hab das mal aus dem Englischen übersetzt)



Das ist doch alles mehr als ernüchternd, denn eigentlich läuft alles darauf hinaus, an den Wendemarken der letzten Jahre festzuhalten, wenn man einen stabilen Shop haben will: 1.6.1.10, 1.6.0.14 oder 1.5.6.3.

Wenn ihr mich fragt, gilt nach wie vor: Never change a running system! Denn mit all diesen Versionen kann man gute und leistungsfähige Shops bauen. Man findet unglaublich viele Tools und Module und natürlich ein kaum ausschöpfbares Reservoir an Tipps und nützlichen Änderungen hier im Forum.

Aber 1.7? Das scheint mir bisher ein Schuss in den Ofen!

Hätte man all die Manpower in die Verbesserung und die Fehlerbeseitigung bei 1.6 gesteckt, dann wären wir jetzt ein schönes Stück weiter. Vielleicht geht es künftig ja auch anders. Der erste offzielle 1.6 Community-Fork ist nämlich seit gestern in Arbeit: Thirty Bees -A Prestashop 1.6 fork

Ich stell das mal so zur Diskussion. Bin gespannt, was ihr dazu meint.

Edited by Wuschel

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  • 0
45 minutes ago, Vitago GmbH said:

Hi @ll,

wir standen vor Jahren vor der Wahl zwischen SW und Presta, haben uns aber für SW entschieden. Mit SW sind wir nicht mehr zufrieden. Hat uns sehr viel Geld, Zeit und Nerven gekostet, aber naja.

Wir lesen hier schon eine Weile mit, und möchten im Winter zu Presta wechseln. Da wir Jänner 2019 einen zweiten Shop eröffnen, setzen wir kommende Woche Presta auf. Kann man die 1.7 mittlerweile empfehlen, oder ist es besser noch bei 1.6.1.10 zu bleiben?

Zu unserem Server:

MANAGED ROOT SSD SERVER 
Nginx
64 GB RAM
2 IP Adressen
PHP 7

Gibt es für die 1.6 auch Responsive Templates? Da der überwiegende Teil bei uns mit Handy und Tablet bestellt, ist uns das sehr wichtig.

Lg

Nimm die 1.7.4.2 - die 1.6 stirbt so langsam aus. Es gibt einige Modul - und Payment Anbieter, die schon keine 1.6 Updates mehr herausbringen. 

Die 1.7 ist mittlerweile gut benutzbar und ist wesentlich besser mobiltauglich als die 1.6. 

 

PS: 64 GB RAM ist wirklich dick. Wieviel Besucher habt Ihr / Stunde?  

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@Jörg Saxtex

:D Bei Gitter liest du vermutlich nicht mit, sonst würdest du den Mund wohl kaum so voll nehmen. Weder stirbt 1.6 so bald aus, noch ist ausgemacht, dass 1.7 in nächster Zeit wirklich einsatzreif sein wird, da das kleine Pariser Team mit Unterstützung externer Freelancer noch immer dran bastelt. 

Ich halte es im Moment für wenig zielführend, Neueinsteigern zu 1.7(.4.2) zu raten. 

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  • 0

Payment-Anbieter leben von Umsätzen, da dürfte kaum jemand so blauäugig sein, ein funktionierendes und im Einsatz befindliches Shopsystem aussen vorzulassen.

Vor nun knapp 2 Jahren haben wir den Umstieg von einem OSCommerce auf Presta gemacht, der 1.6 hatte fast alles, was wir benötigen, ein Test mit 1.7. war seinerzeit sehr ernüchternd, was die Funktionalität angeht. Als Prestanueling wollte ich natürlich auch nicht gleich 1000e Euros ausgeben, um beurteilen zu können, ob der Shop überhaupt was ist. Einen 1.6er habe ich damals mit Bordmitteln soweit einrichten können, dass er produktiv ist und dann noch die paar Module dazu, die ich haben wollte, um meinen bisherigen Standard wiederzuerlangen, das war im Prinzip alles.

Das muss ein 1.7. erstmal leisten. An welchen Stellen der nicht mobiltauglich sein soll, erschließt sich mir an der Stelle nicht, da man über die Stylesheets alle Probleme ziemlich schnell lösen kann, der Rest ist eben dann ein wenig rumprobieren mit Grafikgrößen etc., aber hier in den Raum zu stellen, der 1.7 sei besser mobiltauglich, halte ich an der Stelle für überzogen.

Was den Server anbelangt, ich denke nicht, dass eine derartige Konfiguration mit 64GB und SSD heutzutage noch viel Geld kostet, so dass auch ein Einsteiger in so ein System hier an der Stelle nicht zu viel investiert, wenn er gleich vernünftig einsteigt, so bleiben einem spätere Umstiege auch erstmal erspart und man kann sich ganz dem Ausbau des Shops widmen. Ich hatte meine erste Testinstallation auf einem "Hobby"-Server installiert, der lief akzeptabel, aber eben nicht so, dass die Kunden hier ein flüssiges Erlebnis hatten, das stellte sich erst auf unserem normalen Server mit "nur" 12GB und 4 Cores ein, auch hier haben wir schon den Vorteil, auf die Caches weitestgehend verzichten zu können, was sich mit mehr RAM bei steigenden Umsätzen/Besuchern/Umfängen des Shops sicherlich nicht nachteilig auswirkt.

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  • 0

Nunja, wenn ich einen laufenden 1.6 habe, würde ich auch nicht zu 1.7 raten, sofern alles rund läuft.
Wenn nun aber ein NEUER Shop installiert wird, ist es ratsam auf die neue stabile Version zu setzen.

Module und Templates von PrestaShop 1.6 sind nicht kompatibel mit 1.7! Somit würde man bei einem späteren Update auf 1.7 wieder alles neu machen.

Genau das erspart man sich, wenn man gleich 1.7 nimmt. Es ist anzunehmen, dass spätere Versionen  weiterhin zum heutigen PrestaShop 1.7 kompatibel sein werden. Würde ich unter dem Stichpunkt Investitionssicherheit verbuchen. 

Und Leute, PrestaShop 1.7(.4.2) ist viel besser, als er hier dargestellt wird. 

Edited by Jörg Saxtec

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Ich schließe mich Jörg an. 1.7 hat sicherlich noch Bugs, 1.6 aber auch. Ja anfangs war 1.7 eine Katastrophe, jetzt aber definitiv nicht mehr. Wenn man momentan einen neuen Shop aufsetzen will würde ich auch nicht mehr auf 1.6 setzen. Support endet jetzt relativ bald und wer weiß wie lang noch Module und Themes nachgeliefert werden.

Zu Themes: wenn man sich ein Theme dazu kauft, ist man immer davon abhängig das der Themeentwickler schnell mitzieht. Abgesehen davon habe ich schon sehr oft miterlebt das Bugs tatsächlich vom Theme ausgehend sind. UND wenn man hier im Forum mit einem Fremdtheme ein Problem posted, ist die Hilfe stark eingegrenzt und die antwort meistens "Frag mal deinen Thementwickler". Da würde ich also unabhängig von 1.7 und 1.6 abstand von nehmen.

Um mal auf die Liste von Wuschel ein zu gehen:

  • etliche Bugs, - welche genau? da sind noch ein paar, 1.6 hat sicherlich auch welche. Der Brutto/Netto Fehler besteht allerdings immernoch.
  • bisher wenig Templates, die für 1.7 taugen, - ich persönlich würde eh kein Theme eines Drittentwicklers nehmen.
  • bisher kaum Modulanpassungen, - heißt was? Die meisten Anforderungen konnte ich bisher mit Modulen oder eigenen kleinen Änderungen durchsetzen.
  • keine funktionierende Bezahlmodule (nicht mal Paypal läuft), - KEINE ist übertrieben, wir haben Überweisung und Paypal und ich habe bisher nicht gehört das davon etwas nicht läuft.
  • keine funktionierenden Versandmodule, - kann ich nicht mitreden, wir haben nur kostenlosen Versand.
  • Speicherhunger ohne Ende, - da es bewiesen ist kann ich da nichts gegen sagen, wurde aber auch schon ein paar mal bewiesen das 1.7 schnell ist. Ist die Frage wie voll man den Shop stopft.
  • eine gewöhnungsbedürftige Menüführung (versucht mal, einen neuen Status zu erfassen), - Ich komme mit dem Menü sehr gut klar, es ist zumindest besser als das von 1.5. Zu 1.6 kann ich da nicht viel sagen.
  • einen desaströsen Übersetzungsteil im BO, von praxisfernen Nerds völlig verunstaltet (und momentan noch voller Bugs), - Ja der Übersetzungsteil ist "komisch". An sich sehr gut wie er geplant ist aber mal klappt alles, mal nicht. Es ist tatsächlich einfacher direkt an die dateien zu gehen.
  • Unverträglichkeit mit Adminoberfläche Cpanel, die komplett neu kompiliert werden muss für 1.7 (nur unter Plesk geht es auch so), - da kann ich nicht mitreden.
  • keine Erweiterte Lagerhaltung mehr, - das stimmt, wird auch schon seit Monaten dran gearbeitet. Dann ein Release wo nichts funktioniert hat, also wurde es wieder deaktiviert.
  • Bestellungen brechen im letzten Schritt ab, - das habe ich noch nicht festgestellt. Hast du da nähere Details?

 

Es ist nicht alles schlecht. Man muss sich hier und da mal auf einen Kompromiss einlassen, das ist richtig aber insgesamt läuft 1.7. zumindest die momentane 1.7.4.x versionen. Installier es mal, probier ein wenig rum, lies hier nach was angeblich nicht gehen soll und versuch es dann selbst bei dir. Es gibt richtge Bugs, die bei keinem funktionieren und es gibt zig Probleme die durch bestimmte Einstellungs-Konstellationen zustande kommen oder durch Server, PHP Version etc... Also einiges davon wirst du vielleicht nie zu Gesicht bekommen.

Edited by Shad86

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Gut, das mag nun alles so sein, eventuell kann man mit einem 1.7 schon an den Start gehen, aber da gibt es sehr viele Sichtweisen. Gehen wir mal davon aus, dass man sich einen Shop installiert, um damit zu verkaufen, und die wenigsten, die das tun, sind IT-mäßig so bewandert, dass sie hier selbst Hand anlegen können.

Also soll der Shop einfach mal funktionieren, 1.6. tut genau das, ja, auch hier musste man an der einen oder anderen Stelle etwas nachhelfen, aber das war nicht zu viel Action, das Ding hat per se funktioniert und es waren eben nur ein paar Ecken und Kanten, die etwas verrundet werden mussten. Natürlich ist klar, dass eine Neuentwicklung wie ein 1.7 anfangs holprig läuft, aber wenn man dann mitkriegt, dass auch essentiell wichtige Dinge nicht zum Laufen kommen, was soll man dann mit so einem System anfangen.

Als wir vor 20 Jahren den OSC installiert haben, musste man alles noch selbst bauen und coden, daher war es quasi ein Luxus, auf Presta umzusteigen, wo alles soweit lief und die paar fehlenden Features schnell eingebaut waren, aber auch hier geht ohne ein wenig Kenntnisse von PHP und Servertechnik schnell die Sonne unter, man muss auch hier bereit sein, sich darin einzuarbeiten oder jemanden damit zu beauftragen und zu bezahlen. Die obige Annahme, zu 1.6. würde nichts mehr weiterentwickelt, kann ich nicht teilen, es gibt sehr viele externe Entwickler, die das leisten, was Presta selbst nicht hinbekommen hat, und hier ist immer noch sehr viel Aktivität zu sehen, bei 1.7 hat Presta selbst einerseits dafür gesorgt, dass dies so einfach nicht mehr funktioniert, aber andererseits meines Erachtens die konsequenterweise notwendige Modulentwicklung komplett vergeigt, die Lagerhaltung ist hier nur EIN Beispiel von vielen.

Anfängern müßte man eigentlich von beiden Versionen abraten, denn keine ist ready to use, und ohne entsprechede Kenntnisse oder Hilfe wird man mit beiden Varianten stranden.

Ich habe einen Kunsthändler im Bekanntenkreis, der hat sich auch für unseren Presta interessiert, aber nach ein paar Tagen ließ das Interesse merklich nach, als er sah, was man da so im Hintergrund alles tun muss, um das Ding am Laufen zu halten. Letztendlich sollte die Zielgruppe für so ein Projekt kein Programmierer sein, der einen Shop umbaut, sondern Händler, die damit Geld verdienen können, und da ist man hier noch meilenweit entfernt. Bei OSC waren es dann auch die Forks, die diese Bedingungen eher erfüllt hatten, der Basis-OSC war in der Urform auch in der letzten offiziellen Version nur die Basis, sich den Shop selbst zusammenzuprogrammieren, und hier sind dann 95% der potenziellen Nutzer raus aus der Nummer.

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  • 0
4 hours ago, Jörg Saxtec said:

Module und Templates von PrestaShop 1.6 sind nicht kompatibel mit 1.7! Somit würde man bei einem späteren Update auf 1.7 wieder alles neu machen.

Fremdtemplates sind durch den Systemwechsel nicht kompatibel, viele Module werden aber versionsübergreifend angeboten.

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  • 0
2 minutes ago, rictools said:

Fremdtemplates sind durch den Systemwechsel nicht kompatibel, viele Module werden aber versionsübergreifend angeboten.

Viele, aber nicht alle. Und im Zweifelsfall fehlt dann genau das Modul, was man benötigt.

Also lieber doch gleich richtig. Oder arbeitet hier noch jemand mit Windows XP?

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  • 0

Dafür gibt es dann wiederum Module für 1.6 die es für 1.7 nicht gibt, gerade das Angebot an kostenlosen Modulen dürfte erheblich größer sein.

Von XP auf Vista sind sehr viele Anwender aus gutem Grund nicht umgestiegen und heute dürften noch viele sehr zufrieden mit Windows 7 arbeiten.

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Hi @ll,

vielen vielen Dank für die zahlreichen Feedbacks. :) Im Moment tendieren wie eher zu 1.6, Updates etc. sind uns nicht so wichtig da wir unseren Shop wie bisher eh nur alle paar Jahre updaten. Will man ständig up to date sein, muss man ja fast schon einen Shop Administrator einstellen, zumindest ist es bei SW mit ca. 70 Plugins so. Das Geld wollen wir nicht investieren, und selbst haben wir nicht die Zeit jedes Update auf einen Testserver ausführlich zu testen.

Bei SW haben wir bereits viel selber gemacht und Hand angelegt, daher kennen wir das System mittlerweile so gut wie auswendig. Da es aber unser erster Shop war (davor konnte man bei uns nur per Mail und Telefon bestellen) war es trotz php und html Kenntnissen echt sehr mühsam, und hat gut ein Jahr gedauert bis wir fit waren. 

SW ist ein ressourcenfressendes Monster, schlimmer kann es bei Presta also nicht werden. :D Mit unseren starken root müssen wir uns was das betrifft keine Sorgen machen. 

Wir sind Hersteller (teilweise im medizinischen Bereich) und Großhändler mit ca. 40 Produkten, für Server und Presta also keine große Herausforderung. Der neue Shop macht uns keine Sorgen, dafür aber umso mehr der Umzug vom alten Shop. :( 

Wir haben gestern 1.6 und 1.7 aufgesetzt, 1.6 bietet viel mehr Futures die man bei 1.7 erst dazu kaufen muss. Wir haben erst im Dezember in SW für neues Design, diverse Banner durch einen Designer, viele neue Plugins usw. paar tausend Euro investiert. Da möchten wir bei Presta sofern es sich vermeiden lässt, nicht gleich zu Anfang wieder so viel Geld investieren.

Wichtig für uns:

- Viele unserer Kunden haben wenig bis gar keine Ahnung von Onlineshops, daher sollte dieser auch für unerfahrene Kunden leicht zu bedienen sein. 

- Backend Bestellungen (Bei SW das reinste grauen und funktioniert bis heute nicht richtig) Fast alle Händler und Großhändler bestellen bei uns per Telefon

- Brutto / Nettopreise müssen passen da wir ja viele Händler und in die ganze EU liefern

- Anbindung an DPD und DHL für automatischen Etikettendruck

Plus paar Kleinigkeiten, aber die setzen wir bei jeden Shop eh voraus. Deutsche Rechtssicherheit ist uns nicht wichtig, die Hauptzentrale befindet sich im Steuerparadies. :) 

Hoffe ich hab nichts vergessen. Super wäre natürlich, wenn wir zu Anfang auf eure Hilfe zählen könnten :) denn auch bei Presta wird es sicher seine Zeit dauern bis man sich eingearbeitet hat.

Lg

 

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  • 0
Am 25.9.2018 um 9:56 AM schrieb Shad86:

ich persönlich würde eh kein Theme eines Drittentwicklers nehmen.

 

Da bleibt einem bei PrestaShop aber eigentlich nichts anderes übrig, denn bisher hat es keine Version geschafft, das shopeigene Template 100% responsive zu gestalten. Dabei gibt es genügend großartige Beispiele von Template-Entwicklern, die zeigen, wie es geht. Und dabei auch noch die Vorgaben für die Rechtssicherheit erfüllen!

@Vitago GmbH

Die Überlegungen finde ich plausibel und nachvollziehbar, denn sonst handelt ihr euch den nächsten Ressourcenfresser ein - und dann sogar noch einen, bei dem man immer noch nicht genau abschätzen kann, wohin die Reise geht. PrestaShop bis Version 1.6 ist in Sachen Funktionalität und Anpassungsmöglichkeiten vom Ansatz her ein wirklich geniales System, in dem vieles berücksichtigt, wenn auch nicht immer optimal gelöst wurde.

PrestaShop 1.7 dagegen versucht, die Vorversionen auf einer anderen Entwicklungplattform (Symfony mit Twig) gewissermaßen nachzubauen, manchmal etwas versimpelt und um am Bedarf vorbei - aber auch das neue Programmiererteam ist ja lernfähig. Doch aktuell ist 1.7 noch ein Hybrid aus altem und neuem Code, was immer wieder Probleme aufwirft. Als sicher kann jedoch gelten, dass diese Neuentwicklung, wenn sie einmal fertig wird, längst nicht mehr so einfach anzupassen ist wie die Vorversionen. So werden nach und nach alle Möglichkeiten von Overrides abgeschafft. Jegliche Adaption wird künftig wohl Aufgabe kostenpflichtiger Addons sein, und es ist kein Zufall, dass im Gegensatz zu anderen Shopsystemen PrestaShop Addons ganz bewusst keinen Raum für kostenlose Module bietet.

 

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On 25.9.2018 at 3:59 PM, eleazar  said:

 

Da bleibt einem bei PrestaShop aber eigentlich nichts anderes übrig, denn bisher hat es keine Version geschafft, das shopeigene Template 100% responsive zu gestalten. Dabei gibt es genügend großartige Beispiele von Template-Entwicklern, die zeigen, wie es geht. Und dabei auch noch die Vorgaben für die Rechtssicherheit erfüllen!

@Vitago GmbH

Die Überlegungen finde ich plausibel und nachvollziehbar, denn sonst handelt ihr euch den nächsten Ressourcenfresser ein - und dann sogar noch einen, bei dem man immer noch nicht genau abschätzen kann, wohin die Reise geht. PrestaShop bis Version 1.6 ist in Sachen Funktionalität und Anpassungsmöglichkeiten vom Ansatz her ein wirklich geniales System, in dem vieles berücksichtigt, wenn auch nicht immer optimal gelöst wurde.

PrestaShop 1.7 dagegen versucht, die Vorversionen auf einer anderen Entwicklungplattform (Symfony mit Twig) gewissermaßen nachzubauen, manchmal etwas versimpelt und um am Bedarf vorbei - aber auch das neue Programmiererteam ist ja lernfähig. Doch aktuell ist 1.7 noch ein Hybrid aus altem und neuem Code, was immer wieder Probleme aufwirft. Als sicher kann jedoch gelten, dass diese Neuentwicklung, wenn sie einmal fertig wird, längst nicht mehr so einfach anzupassen ist wie die Vorversionen. So werden nach und nach alle Möglichkeiten von Overrides abgeschafft. Jegliche Adaption wird künftig wohl Aufgabe kostenpflichtiger Addons sein, und es ist kein Zufall, dass im Gegensatz zu anderen Shopsystemen PrestaShop Addons ganz bewusst keinen Raum für kostenlose Module bietet.

 

 

Hallo,

die Entscheidung ist gefallen, und haben uns für 1.6 entschieden. Wir glauben damit sind wir auf der sicheren Seite und müssen nicht wie in der 1.7 rumfummeln und hoffen dass alles funktioniert. 

Haben bis jetzt auch schon einiges angelegt und eingerichtet. Wenn man davor schon mal einen Onlineshop hatte, fällt einen vieles leichter wie als Neuling. 

Aber: Viele nützliche Funktionen die wir im Standart erwartet hatten, müssen als Addon teuer dazu gekauft werden. Um dem Daumen sind wir da schon mal locker mit 1.000,-  bis  1.500,- dabei. Kommen wohl nicht daran vorbei auch hier noch mal tief in die Tasche zu greifen. Insgesamt gefällt uns Presta aber besser als SW, aber wie so oft ist es auch Geschmacksache.

Lg

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Vermeidet doch solche ellenlangen Fullquotes direkt unterhalb des zitierten Beitrags ...

Mich würde mal interessieren, welche Funktionen, die du erwartest hattest, dir gefehlt haben. Denn soviel ich weiß, ist Prestashop 1.6 im Vergleich zu anderen kostenlosen Shopsystemen schon sehr umfangreich ausgestattet und die Kaufmodule sind eigentlich auch nicht so teuer ...

Edited by rictools

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  • 0
vor 15 Stunden schrieb rictools:

Vermeidet doch solche ellenlangen Fullquotes direkt unterhalb des zitierten Beitrags ...

Mich würde mal interessieren, welche Funktionen, die du erwartest hattest, dir gefehlt haben. Denn soviel ich weiß, ist Prestashop 1.6 im Vergleich zu anderen kostenlosen Shopsystemen schon sehr umfangreich ausgestattet und die Kaufmodule sind eigentlich auch nicht so teuer ...

 

Sorry wenn es so rübergekommen ist als würde ich mich beklagen. ;) Klar bringt Presta schon viel mit, aber es sind eben viele Kleinigkeiten und das summiert sich. Bestes Beispiel, Bestellung auf Rechnung, da wir Europaweit Großhändler, Spitäler, Therapeuten, Ärzte und Einzelhändler beliefern, ist die Möglichkeit auf Rechnung zu bestellen wichtig für uns. Und da sind wir auch gleich bei den Mahnungen, wir brauchen eine Schnittstelle zu unserem Inkassobüro, wir haben weder die Zeit noch die Lust jedes Monat 300 Mahnungen und mehr manuell zu erstellen und zu versenden. Also ein Addon das alle 14 Tage automatisch alle offenen Bestellungen abgleicht, und eine Mahnung an allen Kunden mit offenen Rechnungen automatisch versendet.

Einen "Fragen Antworten Tab" direkt in der Beschreibung. Bevor wir den in SW eingebunden haben, hatten wir im Monat an die 2000 Anfragen mit immer den selben Fragen. Das kostet viel Zeit und Nerven. ;) Wir verkaufen auch an Endkunden, und da es sich um ein medizinisches Produkt handelt dass bei falscher Anwendung Lebensgefährlich sein kann, haben wir einige Video - Anleitungen erstellt. Hier brauchen wir die Möglichkeit das Video bei den Bildern mit einzubinden. Leider gibt es viele Kunden die sich die hohen Kosten für einen Therapeuten oder Arzt ersparen möchten. 

Und noch vieles mehr.... ;) Aber naja, wir hoffen dass das der letzte Wechsel sein wird. 

Lg

 

 

 

Edited by Vitago GmbH

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Ein Zahlungsmodul für Rechnungszahlung fehlt, das ist richtig, ist mit ca. 30 EUR aber auch nicht sehr teuer. Ich habe einfach das Nachnahme-Modul in ein Rechnungsmodul umgewandelt, war sehr einfach und kostet nichts.

Es gibt kostenlose Schnittstellen zu Inkassodienstleistern.

Tabs auf den Produktseiten gab es bei 1.5, ist bei neueren Versionen aber auch günstig nachzurüsten, für eine FAQ braucht man nicht unbedingt ein Modul (ein solches kann das ganze natürlich komfortabler machen).

Videos in die Beschreibung einzufügen sollte kein kostenpflichtiges Modul erfordern, nur wenn es unbedingt bei den Bildern sein soll, was ich nicht unbedingt für besser halte.

Also mehr als 100 oder 200 EUR sollte das Nachrüsten dieser Funktionen, die überwiegend über Grundfunktionen schon etwas hinausgehen, eigentlich nicht kosten. Die Frage ist halt immer, was man von etwas, das nichts kostet, erwartet, ich denke da bietet Prestashop nicht unbedingt weniger als andere kostenlose Shopsysteme und man darf nie vergessen, irgendwie muß das ganze ja schon finanziert werden. Oft gibt es ja das Modell "Privatnutzer zahlen nichts, gewerbliche Nutzer zahlen", hier zahlen selbst gewerbliche Nutzer, die mit dem Shopsystem schließlich Geld verdienen wollen, nichts für die Grundversion ...

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6 minutes ago, rictools said:

.... man darf nie vergessen, irgendwie muß das ganze ja schon finanziert werden. Oft gibt es ja das Modell "Privatnutzer zahlen nichts, gewerbliche Nutzer zahlen", hier zahlen selbst gewerbliche Nutzer, die mit dem Shopsystem schließlich Geld verdienen wollen, nichts für die Grundversion ...

Das sehe ich auch so. Um einen soliden, funktionstüchtigen und grafisch ansprechenden Online Shop zu betreiben, der Kunden anzieht und nicht abschreckt, sollte ich als Händler schon etwas investieren. Geiz ist da sicherlich der schlechteste Berater. Als Vergleich: Ich mache mich mit einem Taxi Gewerbe selbständig und kaufe mir einen alten rostigen Opel. Wieviel Fahrgäste werde ich wohl befördern dürfen? Anderes Beispiel: Ich eröffne einen Offline Store in irgend einer Stadt mit hochwertigen Produkten. Nehme ich für die Einrichtung ausgeleierte Euro Paletten oder versuche ich, den Laden so attraktiv wie möglich zu gestalten? 

Auch ist es aus all den gesetzes-Vorlagen in Deutschland hoch riskant, einen Online Shop ohne fremde Hilfe zu betreiben. Schnell hat man etwas kleines übersehen, schon bekommt man eine Abmahnung ins Haus. Sei es irgendein Hinweis im Checkout, sei es die Formulierung der Widerrufsbelehrung, sei es eine zuviel geschickte Mail nach der Bestellung. Ich denke, die ganzen Fehler, di in Vergangenheit viele gemacht haben, muss man nicht aus Geiz alle nochmal mitnehmen. Da freuen sich nur Anwälte und dergleichen. 

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Nur mal zur Info: Von "Geiz ist Geil" halten wir rein gar nichts! Haben so ein Verhalten in SW oft kritisiert und uns damit nicht gerade Freunde gemacht. :)

Hätten wir in SW tausende Euros gesteckt wenn es uns ums Geld ginge? NEIN! Aber bevor wir nicht wissen ob Presta das richtige für uns ist, wollen wir große Investitionen vermeiden. 

Da wir uns vergrößern, sind wir erst vor ca. 2 Monaten in ein moderneres größeres Lager umgezogen, und mussten dafür 3 Produktionsstätten dazu kaufen. Da steckt nun unsere ganze Kohle drin. :) Und irgendwo muss man ja sparen. :-P

Haben mal 1500,- eingeplant, wenn es weniger ist schön, sollte es ein bisschen mehr werden, werden wir auch das überleben. ;)

Lg

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Nachdem ich nun auch meine ersten Erfahrungen mit 1.7 gemacht habe, so schlecht ist die Software nicht. Natürlich fehlerhaft an allen Ecken und Enden, aber das gilt mittlerweile für alle Produkte am Markt. Mir ist schon länger keine Software mehr untergekommen, die nicht voller haarsträubender Bugs war.  

Overrides sind grundsätzlich ein Problem und haben mir schon einiges an Zeit und Nerven gekostet. Ich bin da auch eher ein Freund von Erweiterungen. 

Das Zerstückeln der Templates in viele kleine Teile ist für mich völlig sinnbefreit, allerdings muss ich zugeben, man muss da nicht mehr viel denken. Schleifen und Bedingungen im Zusammenspiel mit HTML sind so deutlich einfacher umzusetzen, auch ohne Programmierkenntnisse.

 Warum eine Shopsoftware durch einen Händler aufsetzbar sein soll, eröffnet sich mir nicht. Will man die paar Euro für den Techniker einsparen? Die eigene Zeit kostet wohl nichts und mal ehrlich, wenn sich die Kosten für die Shoperstellung nicht binnen zwei Jahren amortisieren, dann macht man was falsch. Nahezu jede Software am Markt hat eine Halbwertszeit von 2 Jahren, das bedeutet 1.6 ist das Model von vorgestern. Und wie erklärt man der Datenschutzbehörde das man im Oktober 18 eine Software neu einsetzt deren Sicherheitsupdates im Oktober 18 aufhören?   

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3 minutes ago, madfred said:

 Warum eine Shopsoftware durch einen Händler aufsetzbar sein soll, eröffnet sich mir nicht. Will man die paar Euro für den Techniker einsparen? Die eigene Zeit kostet wohl nichts und mal ehrlich, wenn sich die Kosten für die Shoperstellung nicht binnen zwei Jahren amortisieren, dann macht man was falsch. Nahezu jede Software am Markt hat eine Halbwertszeit von 2 Jahren, das bedeutet 1.6 ist das Model von vorgestern. Und wie erklärt man der Datenschutzbehörde das man im Oktober 18 eine Software neu einsetzt deren Sicherheitsupdates im Oktober 18 aufhören?   

Danke. Du sprichst mir aus dem Herzen. So sehr fehlerhaft ist die 1.7.4 gar nicht mehr. Und wenn ich sogar die Mitbewerber auf dem Markt betrachte, liegt PrestaShop aus technischer Sicht schon recht weit vorn. 

Auch mir erschließt es sich nicht, warum Händler ihren eigenen Shop selbst zusammen basteln wollen. Solange der Shop nicht als Hobby betrieben wird, sind die paar tausend EUR für die professionelle und vollständige Integration, idealerweise mit einer Einweisung und nachfolgendem Support schnell wieder rein. 

Nur als Beispiel: All unsere Kunden (das sind schon einige) kamen heute nicht ins Backend. Wir haben den Fehler im Backend bei allen Service Kunden behoben, die Hobby - Bastler müssen ihre wertvolle Zeit selbst opfern, um das Problem zu finden - Geiz ist eben nicht immer Geil. 

Wenn ich als Händler ernsthaft mein Business betreiben will, habe ich sicherlich tausend wichtigere Dinge zu tun, als mich mit einem PrestaShop Modul herumzuschlagen. Aber jeden das seine :)

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vor 2 Stunden schrieb madfred:

Und wie erklärt man der Datenschutzbehörde das man im Oktober 18 eine Software neu einsetzt deren Sicherheitsupdates im Oktober 18 aufhören?   

 

O Gott, und auf diesem Niveau berätst du Kunden? :D

In Deutschland gibt es keine DSB ("Datenschutzbehörde") wie bei euch in Österreich, aber auch da bezweifle ich sehr, dass sie sich für Sicherheitslücken der Software zuständig fühlt.

vor 2 Stunden schrieb madfred:

Das Zerstückeln der Templates in viele kleine Teile ist für mich völlig sinnbefreit, allerdings muss ich zugeben, man muss da nicht mehr viel denken. Schleifen und Bedingungen im Zusammenspiel mit HTML sind so deutlich einfacher umzusetzen, auch ohne Programmierkenntnisse.

 

Ja, das scheinen die aktuellen Programmierer von Prestashop 1.7 wohl auch zu meinen. Bei mir zumindest klingeln da nach langjähriger Erfahrung mit Prestashop die Alarmglocken - bei dir anscheinend nicht! ;)

 

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2 hours ago, madfred said:

Nachdem ich nun auch meine ersten Erfahrungen mit 1.7 gemacht habe, so schlecht ist die Software nicht. Natürlich fehlerhaft an allen Ecken und Enden, aber das gilt mittlerweile für alle Produkte am Markt.

Der Titel dieses Threads "Hände weg von Prestashop 1.7" bezieht sich nicht auf den Vergleich mit anderen Shopsystemen, sondern auf den Vergleich mit Prestashop 1.6 und gilt nach überwiegender Ansicht nach wie vor für Anwender, die zur Zeit 1.6 einsetzen, für Neuanwender gehen die Meinungen auseinander.

 

3 hours ago, madfred said:

Warum eine Shopsoftware durch einen Händler aufsetzbar sein soll, eröffnet sich mir nicht. Will man die paar Euro für den Techniker einsparen? Die eigene Zeit kostet wohl nichts und mal ehrlich, wenn sich die Kosten für die Shoperstellung nicht binnen zwei Jahren amortisieren, dann macht man was falsch. Nahezu jede Software am Markt hat eine Halbwertszeit von 2 Jahren, das bedeutet 1.6 ist das Model von vorgestern. Und wie erklärt man der Datenschutzbehörde das man im Oktober 18 eine Software neu einsetzt deren Sicherheitsupdates im Oktober 18 aufhören?   

Das ist deine Meinung als Agentur. Warum eine Steuererklärung, die man auf einem Bierdeckel ausrechnen kann, wenn Steuerberater ja nur ein "paar Euro" kosten ...

Gerade Prestashop spricht viele Inhaber kleiner und kleinster Shops an, für die schon 20 oder 50 EUR im Monat für einen Mietshop schon viel Geld sind. Freilich sollte man am Basteln am Shop schon auch Spaß haben.

Jedenfalls hat ein System, das nicht nur von Vollprofis bearbeitet werden kann, schon viele Vorteile, auch wenn eine größere Firma mit eigenem Personal dafür arbeitet. Alle 2 Jahre eine neue Software, das dürften selbst die Top100-Shops nicht machen, das Shopsystem von amazon scheint sich schon sehr viel länger nicht wirklich verändert zu haben ... Und bei Windows z. B. setzen viele Firmen und auch Behörden nach wie vor auf ältere Versionen! Never change a running system ...

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@madfred

Ich bin Österreicher, unser zweites Unternehmen befindet sich auch in Österreich und dass seit fast 3 Jahrzehnten. Bei uns interessiert sich kein Schwein für Datenschutz, also komm mir nicht damit. 

Eine Agentur haben wir hinter uns... :( Denen ist zu verdanken dass unser Shop so ist wie er jetzt ist, vollgestopft mit Funktionen, unübersichtlich und für Laien kaum noch zu bedienen. 

Ein paar tausend Euro für einen richtig guten professionellen Shop? Das muss aber ein billiger Programmierer sein. ;) Hätten wir alles von einer Agentur machen lassen, wäre das eine höhere 5-stellige Summe. Für dass Geld habe ich meiner Frau im Oktober 17 einen neuen Audi gekauft. :) Ein Kollege und Kumpel von mir hat in den letzten Jahren für seinen SW Shop an die 150.000,- hingeblättert, Mir wärs das nicht wert und das hat nichts mit Geiz zu tun.

Es gibt ja auch viele Start-ups die es nicht so dicke haben, und in der Garage anfangen, die können sich nicht gleich eine Agentur leisten.

Was mich betrifft, ich mache das gern selber da ich schon mit Webseiten arbeite seit es das Internet gibt. ;) 

Edited by Vitago GmbH

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Quote

Warum eine Shopsoftware durch einen Händler aufsetzbar sein soll, eröffnet sich mir nicht.

 

Mir stellt sich dagegen die Frage ,...
....... warum nicht ?
Warum benötigt man in 2018 noch externe Hilfe für eine Basis Ecom-Platform ?`
Warum werden von den COR-Entwicklern nicht gewisse Standard Erweiterungen gleich berücksichtigt.
Warum werden von den gleichen die Templates so vernachlässigt?
Warum müssen so viele Drittanbieter mit am Topf basteln um logische Funktionen zu ermöglichen.
Warum muß man Angst haben Extentions zu nutzen ,.. " wird es beim nächsten Update noch funktionieren?"
Warum muß man sich Sorgen machen ob die Extention - Entwikler auch in Zukunft noch da ist?

Verfolgt man dieses Thema hier stellt sich die Frage ,..Warum soll einer Geld für etwas bezahlen das nicht
funktioniert ? Oder anders , warum eine Software einsetzen die nur mit Hilfe eines Techniker zum laufen
zu bringen ist ? Wo ist da der Sinn ? Um Techniker & Agenturen zu beschäftigen ?
Dies ist dann lediglich eine ABM .

 

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3 hours ago, Vitago GmbH said:

Österreich und dass seit fast 3 Jahrzehnten. Bei uns interessiert sich kein Schwein für Datenschutz,

 


Jaaa, ist letztlich genau so.  Sollte auch keiner unnötig unterstützen.
Man stelle sich vor ,...
ein  möglicher zukünftiger Kunde schaltet seinen Computer ein ,öffnet seinen Browser (einen von vielen) mit oder ohne
bewusste Einstellungen. Geht dann über seinen Provider (mögliche Daten-Sammlung)  ins WWW.
Nutzt womöglich eine Suchmaschiene (Google Bing etc. ) um durchs WWW zu gleiten um möglicherweise auf meine Seite
zu gelangen.
UND jetzt soll ich diesen Besucher , meines Geschützten Bereiches wo mein Hausrecht gilt  (Copyright) diesen
Besucher erklären was ein Cookie ist  was diese tun und das er/sie in Ihrem Browser einstellen könnte ob und wenn ja wie diese
agieren können oder nicht !?
Dann soll ich mich offenbaren wie ich mit Daten umgehe was ich damit als Vollkaufmann mache.. Wo global alle Finazämter die gleichen

oder änlichen Vorgaben geben hinsichtlich Aufbewahrungspflichten von Daten getägtigte AUfträgfe/Bestellungen/Abwicklung.
Ich soll dann diesen Besucher/In erklären was welche LINKS für Auswirkungen haben auf seine Daten ?
Womöglich selber Inhaber eines Facebook Konto ? Oder Andere ggf weitere wie Twitter etc. Wo womöglich die intimsten Informationen
veröffentlicht  werden !? Nicht nur Bits&Beits mit Text , sonder mit Bildmaterial.
Da soll ich nun diesen Besucher weil einer / eine / in Brüssel meint "daß ist gut so" über aufwendige Texte / Einstellungen auf meinen
WebSeiten, Shops etc zu informieren.

Bei mir bekommen ALLE Seiten ein PopUp-Fenster mit einen Text sinngemäß  wie oben  und 2 Buttons.
Exit = Weiterleitung zu Wiki wo eine detaillierte Auflistung aller Bestandteile des WWW zu finden ist mit Erklärung.
ENTER zu den Inhalt meiner Seiten / Shops unter meinen Bedingungen , Hausrecht.

Versteht daß ein Besucher nicht,... möchte ich bezweifeln daß ich diese Person als Kunden haben möchte..

Erfahrungs gemäß ist es auch dann Der der als erster was unbegründet zurück schickt.. Nein Danke. Habe ich lieber weniger Umsatz mit 0 % Retouren. Vor allem meine Ruhe..

 ? Ist denn das Modul in PS1.7 für einen umfassenden Daten-Schutz enthalten ? Oder ein Kostenpflichtiges Modul ?

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vor 11 Stunden schrieb Jörg Saxtec:

Nur als Beispiel: All unsere Kunden (das sind schon einige) kamen heute nicht ins Backend.

All unsere Shopkunden - und das sind schon einige viele - hatten allerdings keinerlei Probleme ins Backoffice zu kommen.

Ich denke, daß auch die allermeisten Shopbetreiber die nicht durch eine Agentur betreut werden, das Problem nicht hatten., insbesondere wenn sie das richtige Shopsystem, und dieses vernünftig konfiguriert,  verwenden.

 

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vor 10 Stunden schrieb JNJE:

Warum benötigt man in 2018 noch externe Hilfe für eine Basis Ecom-Platform ?`

Warum werden von den COR-Entwicklern nicht gewisse Standard Erweiterungen gleich berücksichtigt.
Warum werden von den gleichen die Templates so vernachlässigt?
Warum müssen so viele Drittanbieter mit am Topf basteln um logische Funktionen zu ermöglichen.
Warum muß man Angst haben Extentions zu nutzen ,.. " wird es beim nächsten Update noch funktionieren?"
Warum muß man sich Sorgen machen ob die Extention - Entwikler auch in Zukunft noch da ist?

 

Warum nicht jeder Hinz und Kunz einen Webshop aufbauen sollte? Selbst wenn es Technisch machbar ist, guck dir die vielen be***issenen Wordpress Seiten an nur weil jemand meint mit Wordpress geht ja alles von alleine. Das sind die Kunden die danach zu mir kommen und fragen ob ich nicht was richtiges machen kann. Die würden nicht bei google gefunden werden und hätten zig kleine Fehler usw...

Von irgendwas muss das Presta Team leben, deswegen bekommst du mit der Grundversion keine 100%ig tolle Version. Die wollen verständlicherweise auch irgendwie Geld verdienen. Und ob es Entwickler morgen noch gibt oder nicht liegt nur daran ob die fähig sind sich am Markt zu halten oder nicht. Guck dir Siblersaiten an, die gibt es seit Jahren.

 

Und ja das DSGVO Modul ist für 1.7 kostenlos. Getestet habe ich es aber nicht und werde ich auch nicht, da ich jetzt schon weiß das es Funktionen einfügt die so nicht von der DSGVO gefordert sind. Also füge ich die Funktionen die ich brauche lieber selber ein.

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vor 14 Stunden schrieb JNJE:

Warum benötigt man in 2018 noch externe Hilfe für eine Basis Ecom-Platform ?`

 

Aus Wirtschaftlichkeitsgründen, und das ganz unabhängig vom erwendeten Shopsystem!

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Am 11.10.2018 um 2:39 PM schrieb madfred:

Nahezu jede Software am Markt hat eine Halbwertszeit von 2 Jahren, das bedeutet 1.6 ist das Model von vorgestern. Und wie erklärt man der Datenschutzbehörde das man im Oktober 18 eine Software neu einsetzt deren Sicherheitsupdates im Oktober 18 aufhören?   

 

Sorry, aber so einen Unsinn kann nur jemand schreiben der keinerlei Ahnung von den verschiedenen Prestashop-Versionen hat.

Aber abgesehen davon, wurde jetzt - was schon vollkommen klar war - ganz offiziell bestätigt, daß der Support für Prestashop 1.6 weiterläuft, zunächt mal  limitiert auf den 30 Juni 2019.

 

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11 hours ago, Shad86 said:

Warum nicht jeder Hinz und Kunz einen Webshop aufbauen sollte?


Ist jetzt nicht dein Ernst ?
Liest sich etwas wie eine unterschwellige Zensur .
Frage ich vorsichtig mal an,..
....  wer soll daß den entscheiden,  wer was im Netz tun soll , darf oder nicht?
Muß man viel Zeit haben um sich wegen andere Gedanken zu machen.
Und wenn es so ist  sei doch froh... gibt es viel Arbeit.

Ändert aber nicht an dem daß ein Programm daß nicht rund läuft besten falls eine Beta ist.
Ist ja nur gut das die Linux Community (open source) es anders sieht.
Stelle mir gerade vor ich müßte einen Dritten um Hilfe fragen um Linux zu starten .

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Wirklich? Nicht nur, dass man andere Meinungen als Unsinn abtut, nein man fordert auch noch die eierlegende Wollmilchsau und das Ganze kostenlos. Gesetze werden nur dann befolgt wenn sich jemand dafür interessiert, Updates macht man grundsätzlich nicht, aus Angst davor es könnte etwas nicht funktionieren. 

Es geht hier in der Diskussion um die Brauchbarkeit der Version 1.7.
Ich(!) habe die Erfahrung gemacht, das sowohl Update von 1.6 auf 1.7, als auch das Neuaufsetzen von 1.7, konkret 1.7.4.2, völlig reibungslos ging. Natürlich gab es Probleme, aber nur mit externen Modulen, die dann von den Entwicklern gefixt wurden.
Ich(!) behaupte, dass jeder der im Umgang mit HTML/CSS versiert ist, selbst einen 1.7er Shop aufsetzen kann. Und ja, ich war verunsichert, vor allem auf Grund der Diskussionen hier, aber nochmal, es hat alles geklappt. 

Was wäre sonst die Alternative?


 

 

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42 minutes ago, madfred said:

Updates macht man grundsätzlich nicht, aus Angst davor es könnte etwas nicht funktionieren.

Nicht ohne Grund, so wurden beim kürzlichen Windows 10-Update bei manchen Nutzern ihre ganzen persönlichen Dateien ins Nirvana befördert ...

Ansonsten, beim einen klappt's, beim anderen nicht. Im Zusammenhang mit einem direkten Update von 1.6 auf 1.7 wurde bisher eigentlich nur von Problemen berichtet, wobei die, bei denen es geklappt hat, sich natürlich seltener melden ...

"Versiert" im Umgang mit HTML und CSS, von PHP, JavaScript sowie Templatesprachen ganz zu schweigen, sind hier wohl nur die wenigsten.

Die Alternative ist nach wie vor Prestashop 1.6, und es gibt mindestens auch noch eine weitere Alternative ...

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vor 5 Stunden schrieb madfred:

Ich(!) habe die Erfahrung gemacht, das sowohl Update von 1.6 auf 1.7, als auch das Neuaufsetzen von 1.7, konkret 1.7.4.2, völlig reibungslos ging

 

:D Wer behauptet denn das Gegenteil? Das ist doch überhaupt nicht das Problem. In diesem Topic geht es um die vielen Probleme, die 1.7 im alltäglichen Praxiseinsatz zeigt. Also da, wo vermutlich deine Arbeit als Agentur aufhört und der Ernst des Lebens beginnt. 

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In der Zwischenzeit sehe ich das so.

Will man an Modulen und Agentur Geld sparen, und mit wenig Kenntnissen und Aufwand den Shop einsatzfähig machen, ganz klar 1.6. Hier ist zumindest sichergestellt dass der Shop auch bei vielen Besuchern und tausenden Bestellungen stabil läuft. 

Wer es nicht eilig hat, über entsprechende Kenntnisse in php, html etc. verfügt, oder genügend Kohle für eine Agentur und diversen Modulen, macht mit der 1.7 auch nichts verkehrt. ;) Hier muss man sich aber bewusst sein, dass man das Versuchskarnickel ist. :D

   

Edited by Vitago GmbH

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Am 12.10.2018 um 8:57 PM schrieb JNJE:


Ist jetzt nicht dein Ernst ?
Liest sich etwas wie eine unterschwellige Zensur .
Frage ich vorsichtig mal an,..
....  wer soll daß den entscheiden,  wer was im Netz tun soll , darf oder nicht?
Muß man viel Zeit haben um sich wegen andere Gedanken zu machen.
Und wenn es so ist  sei doch froh... gibt es viel Arbeit.

Ändert aber nicht an dem daß ein Programm daß nicht rund läuft besten falls eine Beta ist.
Ist ja nur gut das die Linux Community (open source) es anders sieht.
Stelle mir gerade vor ich müßte einen Dritten um Hilfe fragen um Linux zu starten .

 

Auch wenn es OffTopic ist muss ich mal darauf eingehen:

Ja, das ist mein ernst und nein das ist unterschwellig und auch keine Zensur. Ich sage ganz direkt das jemand der keine Ahnung von Internet, HTML, Google und ettlichen anderen Punkten hat (man muss nicht alles wissen aber ein Grundwissen sollte ich der ganzen Thematik vorhanden sein) defintiv keine Internetseite basteln sollte und erst recht keine Webshops.

Wenn man das für sich selber macht ist das eine Sache aber meiner Erfahrung nach heißt es dann ja oft "du hast doch deine Seite selber gemacht, kannst du das auch für mich machen?" Nicht umsonst ist das ein Ausbildungsberuf. Man muss Hintergrundwissen haben damit das ganze nicht nur anwesend ist sondern auch tut was es soll, Kunden bewerben.

Beim Shop ist es noch viel schlimmer, da kann man sich noch in rechtliche Probleme begeben wenn man nicht weiß was man tut.

Und ja es wäre toll wenn man eine Software kostenlos laden könnte und da wäre schon alles fertig eingestellt und ich kann direkt anfangen zu verkaufen. Würde das so laufen, wäre die Software aber sicherlich nicht mehr kostenlos. Dafür das Presta kostenlos ist, finde ich das System super. Aber dennoch, hat man garkeine Ahnung von der Materie und möchte sich die auch nicht vorher aneignen, sollte man zu einer Agentur gehen und sagen "macht mal".

Nicht falsch verstehen, ich helfe bei Fragen immer gern und ich weiß sicherlich auch nicht alles, ich würde aber auch nie ein Haus oder ein Auto bauen weil ich da keine Ahnung von habe...

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40 minutes ago, Shad86 said:

Nicht falsch verstehen, ich helfe bei Fragen immer gern und ich weiß sicherlich auch nicht alles, ich würde aber auch nie ein Haus oder ein Auto bauen weil ich da keine Ahnung von habe...

Die Sache ist, dass ein vernünftiger Online Shop heutzutage wahnsinnig komplex ist. Auch in einer Agentur arbeitet da nicht nur einer. da gibt es Grafiker, die etwas von UX/UI verstehen, aber nicht programmieren können. Dann gibt es Programmierer, die von Grafik nicht viel verstehen. meist werden die programmierer sogar noch in Frontend (HTML, CSS, JS, Smarty, ...) sowie Backend Programmierer (PHP, MySQL) unterteilt.  (Es scheint auch ein Gesetz zu sein, dass gute Grafiker nicht programmieren können und gute Programmierer nichts grafisch gestalten können) 

Das ist nur die technische Seite eines Shops. Dann muss Marketing gemacht werden. Das sind wieder andere Mitarbeiter, die sich um SEO, Content und möglicherweise soziale Medien kümmern. Und dann gibt es den Händler, den Inhaber des Shops. Er muss sich um seine Produkte, um seine Kunden um das laufende Geschäft kümmern. wenn man das richtig macht, sind das mehrere Vollzeit-Stellen,

Wenn nun einer daher kommt, und meint, das kann er alles ganz allein - soll er machen. Nur wird das - aus Erfahrung - nie ein erfolgreicher Online Shop werden. 

Im Vergleich mit Haus oder Auto: Eine Holzhütte oder Gartenlaube bekomme ich selbst hin, für eine Wohlfühl-Villa benötige ich Hilfe vom Fachmann. Eine private Seifenkiste kann ich mir zum Spaß bauen, für zuverlässige Autos für die tägliche fahrt zur Arbeit oder zum Kunden lasse ich lieber Profis ran, die das Auto zusammenschrauben.    

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Ganz genau meine Meinung.

Das ist bei Webseiten das selbe nur längst nicht so kompliziert wie in einem Shop. Eine Website kann ich noch per Hand (Texteditor) programmieren. Einen Shop, wie du schon sagst, definitiv nicht alleine. Und dazu kommt dann noch Design und Marketing. Google möchte ja auch dementsprechend gefüttert werden.

Deshalb, glücklich sein wie toll Presta doch läuft obwohl es erstmal kostenlos ist. Braucht man irgendwelche besonderen Funktionen oder Versanddienste usw. muss man halt doch mal etwas Geld in die Hand nehmen.

Und um das ganze als Überleitung zum Thema zu nehmen, sowohl 1.6 als auch 1.7 sind nicht komplett Bugfrei, werden aber mit jeder Version immer besser. Ich weiß nicht wie es bei 1.6 mit den Nachvolgeversionen ist oder ob da immernoch die 1.6.1.10 (war es doch oder?) als stabilste gilt, 1.7 wird mit fortscheitenden Versionen tatsächlich immer besser. Ich warte zwar leider immernoch auf den großen Bug mit der MwSt. Berechnung im Warenkorb, wenn man die Artikel NEtto anzeigt, ansonsten läuft 1.7 aber wirklich sehr gut.

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4 minutes ago, Shad86 said:

.... , ansonsten läuft 1.7 aber wirklich sehr gut.

Die 1.7.4 ist in vielen belangen schon wesentlich besser als die alte 1.6er Version. unsere Programmierer mussten sich auch in die neue Filestruktur (template) einarbeiten, mittlerweile lieben sie es und würden nie wieder zurück. da gibt es so viele Verbesserungen, die kann man gar nicht alle aufzählen.

Klar, einige Funktionen sind (noch?) nicht mit in die 1.7er Version übernommen. Vielleicht können wir diesen Thread dazu nutzen, die fehlenden Funktionen aufzulisten. Vielleicht kann das den einen oder anderen hier anspornen, den 1.7er zu vervollständigen? 

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Da wär ich dabei, auch tatsächliche Bugs die bei jedem mit dieser Version auftreten in bestimmten Einstellungs-Kombinationen.

Ich habe sowas ganz am Anfang dieses Threads ja mal angefangen und auch nur durchgestrichen was behoben wurde, damit man nachvollziehen kann das auch tatsächlich etwas passiert.

Ein paar Bugs habe ich da noch, die ich in der neuesten Version aber noch testen müsste. Hänge da mangels Zeit ein wenig hinterher was die neuesten Updates angeht. Wenn ich die eingespielt und die Bugs dort getestet habe kann ich die noch vorhandenen Bugs gern nochmal festhalten.

Man müsste halt nur unterscheiden ob es Bugs sind die durch ein bestimmtes Modul oder Theme verursacht werden oder ob es wirklich mit Presta zu tun hat.

Edited by Shad86

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4 hours ago, Shad86 said:

Auch wenn es OffTopic ist muss ich mal darauf eingehen:

Ja, das ist mein ernst und nein das ist unterschwellig und auch keine Zensur. Ich sage ganz direkt das jemand der keine Ahnung von Internet, HTML, Google und ettlichen anderen Punkten hat

Möglicher weise bin ich es zu verkürzt angegangen. Genau weil es ja Offtopic ist.
Daß man es so angehen kann wie von Dir beschrieben, dies dann auch von vielen so gehandhabt
wird mag bzw. ist dann so. Jedoch nicht zwingend die Norm für alle.
1. Ein Shop ist bei vielen lediglich der Bereich wo letztlich bestellt werden kann.
Jedoch nicht die Werbeplattform um das Unternehmen auf dem Markt zu platzieren.
2. Somit lediglich ein Werkzeug wie viele andere Programme die täglich im Büro Verwendung
finden. So wie ich schon schrieb.
3. Unternehmen die  Ihre Produkte als  PDF Katalog in erster Linie anbieten.
4. Kommt es dann zu einer Auftrag / Bestellung steht erst die Qualifizierung als Kunde an.
Wenn dies der Fall ist wird ein Konto erstellt und Standard Produkte / Ersatzteile / Erweiterungen  die im
Basis - Standard Warenbereich fällt kann dann bestellt werden.Laut PDF Katalog.
Unterumständen  mit HotLinks versehen.

So und diese Unternehmen möchten  CSM/Shop Bereiche hausintern mit eigenem Personal
Einrichten,Bestücken & Verwalten.
Aber benötigen ein funktionierendes Programm und kein Beta.


Und zu anderen Anmerkungen hier.  JA es gibt Shop-Systeme die man hoch lädt mit Daten bestückt und
gut ist. Diese sind auch Open-Source. und ohne Dauerbetreuung..

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14 minutes ago, JNJE said:

1. Ein Shop ist bei vielen lediglich der Bereich wo letztlich bestellt werden kann.
Jedoch nicht die Werbeplattform um das Unternehmen auf dem Markt zu platzieren.
..... 
3. Unternehmen die  Ihre Produkte als  PDF Katalog in erster Linie anbieten.
...... 
Und zu anderen Anmerkungen hier.  JA es gibt Shop-Systeme die man hoch lädt mit Daten bestückt und
gut ist. Diese sind auch Open-Source. und ohne Dauerbetreuung..

Ich würde hier einmal sagen: Stark verkürztes Denken! Mit einer vernünftigen Strategie ließe sich nicht nur wertvolle Zeit einsparen (PDF / Print Kataloge sind so ausgeleiert wie ein Quelle Katalog (weshalb ging der laden nochmal pleite? Weil er sich den neuen Möglichkeiten verschloss?))

Wenn Ihr es richtig angeht, könntet Ihr auf die Erstellung des PDF Kataloges verzichten (Geld einsparen) und vernünftig in den Shop investieren. Das Ergebnis (zu mehr als 90% aller Fälle) wäre ein Mehr-Umsatz. Achja, stimmt - es gibt Unternehmen, die mögen keinen Umsatz Zuwachs. Selbst schon erlebt. :)

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vor einer Stunde schrieb Jörg Saxtec:

Wenn Ihr es richtig angeht, könntet Ihr auf die Erstellung des PDF Kataloges verzichten (Geld einsparen) und vernünftig in den Shop investieren. Das Ergebnis (zu mehr als 90% aller Fälle) wäre ein Mehr-Umsatz. 

 

Bitte nicht immer alles über einen Kamm scheren! In unserer Branche interessiert sich weder ein Händler noch ein Großhändler für einen Shop. Hier ist ein Produktkatalog erwünscht oder eine Produktauflistung mit Preisliste per PDF. Bestellt wird fast ausschließlich per Telefon oder Mail. Den Shop haben wir nur für Endkunden gemacht.

Was unseren zweiten Shop betrifft das selbe, Apotheker, Ärzte, Therapeuten, Spitäler usw, interessiert kein Shop, hier ist persönliches vorbeikommen mit Katalog erwünscht. Und dass ist auch gut so. ;) 

Zitat

Achja, stimmt - es gibt Unternehmen, die mögen keinen Umsatz Zuwachs. Selbst schon erlebt.

 

Stell dir vor, wir gehören auch dazu. ;) 

Edited by Vitago GmbH

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57 minutes ago, JNJE said:

JA es gibt Shop-Systeme die man hoch lädt mit Daten bestückt und
gut ist. Diese sind auch Open-Source. und ohne Dauerbetreuung..

Nun, dann kannst du uns ja mal verraten wo man die findet, dann frage ich mich nur, warum du dich hier mit Prestashop überhaupt beschäftigst ...

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56 minutes ago, Jörg Saxtec said:

es gibt Unternehmen, die mögen keinen Umsatz Zuwachs.


Dieser Dialog ist etwas wie,.. morgens grüßt das Murmeltier...
Im Kreis drehend.
Es gibt auch Andere Bereiche die Gestern , Heute und Morgen mit PDF Kataloge
arbeiten. Liegt in der Natur des Gewerbes.
Dann mit einem Fazit wie " es gibt Unternehmen, die mögen keinen Umsatz Zuwachs "
zu Enden ?
Schade , lässt eine Bereitschaft den  Horizont zu erweitern nicht erkennen.
Wenn Dein Interesse und Aufgeschlossenheit  Deinen Texten entspricht wäre eine
Frage wie " Was für Gewerke / Unternehmen können daß denn sein ? " eher der Thematik
gerecht geworden.
Es gibt Unternehmen die haben andere Bedürfnisse als Google , Analytic s , Amazon ,E bay ,
Facebook & Co. Geschweige zu wissen wer mit welchen Browser wie lange , wie oft auf
einer Seite verweilt.
Somit ist es sicher gut wenn wir es nun belassen.

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20 minutes ago, rictools said:

Nun, dann kannst du uns ja mal verraten wo man die findet, dann frage ich mich nur, warum du dich hier mit Prestashop überhaupt beschäftigst ...


Ich lese hier lediglich mit um zu verfolgen wie sich PS 1.7 entwickelt.
So wie ich bei einigen Foren in EU UK USA mit lesen um auf den laufenden zu bleiben.
Eine Liste der gängigsten Shop Systeme sind bei allen Auto-Installers zu finden.
Oder bei Import/Export-Dienste. Da findet man eine Auflistung der gängigsten Shopsysteme.
Sind so um die 40+
Da mal rein schauen und abgleichen , testen. Dann bei den Systemen im Support / Forum
rein schauen und man bekommt schnell ein Gefühl bzw Info ob es Probleme gibt und wenn welche.
Namen zu nennen ist wenn ich es richtig in Erinnerung habe im Forum nicht gern gesehen.

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Also ich muss gestehen, Zeit um bei 40 Shopsystemen die Foren nach Bugs zu durchforsten habe ich nicht. Aber sollte ein Shopsystem ohne Bugs existieren und das noch kostenlos sein hätt ich natürlich auch gern einen Namen genannt. Ich glaube nicht das sowas existiert. Jedes System wird Pros und Contras haben.

Und wie du schon sagst, der Shop ist ein Werkzeug wie die restliche Software im Unternehmen. Ist deine Buchaltung eine kostenlose Software? Werden die Versandpapiere mit einem Open Source System erstellt? Wieso sollte der Shop dann kostenlos sein und dann perfekt ausgestattet sein und funktionieren?

Wie gesagt, ich finde sowohl 1.6 als auch 1.7 (mitlerweile) funktionieren sehr gut. komplett bugfrei werden die aber sicherlich nie sein.

Wenn du nur einen Katalog brauchst, fallen die meisten Bugs ja auch schon raus. Du must dir keine Gedanken um zusätzliche Module machen und hast im Prinzip deinen sofort einsatzfägien Online-Katalog.

UND du schreibst ja auch das deine genannten Firmen mit hauseigenem Personal arbeiten wollen, das passiert hier genauso. Allerdings wird da wohl kaum der Hausmeister hin gesetzt sondern jemand der zumindest entfernt mit der Materie zu tun hat.

Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung: Wenn jemand garkeine Ahnung von der Thematik hat und ein komplet fertig System haben möchte muss er dafür auch Geld auf den Tisch legen. Entweder etwas mehr damit eine Agentur einen Shop aufsetzt und derjenige sich um nichts kümmern muss oder etwas weniger wenn sich jemand an seinen Shop setzt und dafür sorgt das dieser so läuft wie der Kunde es gern hätte.

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14 hours ago, JNJE said:

Eine Liste der gängigsten Shop Systeme sind bei allen Auto-Installers zu finden.

Sorry, ich halte deine Behauptung "JA es gibt Shop-Systeme die man hoch lädt mit Daten bestückt und
gut ist. Diese sind auch Open-Source. und ohne Dauerbetreuung." schlicht und einfach für Fake News, gäbe es so etwas, dann hätten wir hier sicher schon einmal etwas davon gehört!

Allgemein gilt Prestashop 1.6 im Vergleich zu vergleichbaren Shop-Systemen (also nicht unbedingt zu welchen, die viel weniger Features bieten) als das am ehesten auch von unerfahreneren Betreibern installier-, konfigurier- und anpassbare, bei den meisten kostenlosen Shops soll ohne professionelle Hilfe wenig gehen.

Davon abgesehen habe ich überhaupt noch nie von einer komplexen Software gehört, zumal wenn diese noch durch Module erweitert werden kann, die immer und auf allen Computern / Systemen fehlerfrei läuft, das gilt als technisch unmöglich und ist auch bei teurer Kaufsoftware kein Reklamationsgrund.

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48 minutes ago, rictools said:

Davon abgesehen habe ich überhaupt noch nie von einer komplexen Software gehört, zumal wenn diese noch durch Module erweitert werden kann, die immer und auf allen Computern / Systemen fehlerfrei läuft, das gilt als technisch unmöglich und ist auch bei teurer Kaufsoftware kein Reklamationsgrund.

ich stelle mir gerade vor, man kauft SAP bei Mediamarkt und bastelt sich alles selbst zusammen :D:D:D 

Made my day. :D

 

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OK, allmählich ist es wirklich nur noch Off Topic und hat mit dem Titel des Threads nichts mehr zu tun. Ich schließe ihn deshalb, weil kaum jemand sich hier durch die inzwischen über 200 Posts lesen wird.

Ich schlage vor, ihr macht stattdessen einen Topic zu  Thema "Prestashop selber einrichten oder IT-Dienstleister damit beauftragen" auf.

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