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Ich habe da noch einmal ein Problem :-)

Wie kann ich einen Zollzuschlag für Lieferungen in Nicht-EU-Länder im Shop darstellen?

DPD verlangt für Lieferungen in z.B. die Schweiz einen Zollzuschlag von 20,00 € netto (23,80 € brutto). Dieser müsste auf der Bestellung/Lieferschein/Rechnung als gesonderte Position ausgewiesen werden und zwar nach allen anderen Positionen, da dieser Zollzuschlag natürlich nicht Rabatt- oder Gutscheinfähig ist.

Ich hatte gehofft, dass ich über eine Kunden-Definition in Verbindung mit einer Warenkorb-Preisregel z.B. diese Kundengruppen
Händler = 5% Rabatt/Nicht-EU = +23,80€
Händler = 10% Rabatt/Nicht-EU = +23,80€
Händler = 15% Rabatt/Nicht-EU = +23,80€
anlegen kann, aber leider geht das nicht. Es lassen sich dort nur Abschläge, nicht aber Zuschläge* für eine bestimmte Kundengruppe definieren.
Gibt es dafür eventuell ein Modul oder hat jemand für dieses Problem schon mal eine Lösung gefunden?

Gruß, Werner Klausen

 

* einen Minus-€-Betrag in der Warenkrobregel -> Aktion wird der Shop wohl nicht als zusätzliche Kosten akzeptieren und darstellen ... oder?

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Es ist wohl nicht üblich, Verzollungskosten gesondert zu berechnen, anstatt sie in die Versandkosten einzukalkulieren.

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Jein.
Dem Kunden müssen nach Art. 246a, § 1 Abs. 1 S.1 Nr. 4 EGBGB * alle anfallenden Kosten und Nebenkosten vor Abschluss einer Bestellung offen gelegt werden.

Natürlich könnte der Zollzuschlag im weitesten Sinne als Versandkosten definiert werden. Ich müsste dann unter „Versanddienst-Gebiete und –Kosten“ z.B. für die Schweiz zu den Standard-DPD-Kosten jeweils die 23,80 € hinzurechnen. Damit taucht der Zollzuschlag für den Kunden aber nicht gesondert auf.

Gruß Werner Klausen

 

*
Der Unternehmer hat den Verbraucher zu informieren über:

„den Gesamtpreis der Waren oder Dienstleistungen einschließlich aller Steuern und Abgaben, oder in den Fällen, in denen der Preis auf Grund der Beschaffenheit der Waren oder Dienstleistungen vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden kann, die Art der Preisberechnung sowie gegebenenfalls alle zusätzlichen Fracht-, Liefer- oder Versandkosten und alle sonstigen Kosten, oder in den Fällen, in denen diese Kosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können, die Tatsache, dass solche zusätzlichen Kosten anfallen können,“

Edited by Klausen
Typo

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Nach Rücksprache mit meiner Steuerberaterin ist der Zollzuschlag wohl als eine Nebenleistung der Versandkosten anzusehen, die vom Versanddienstleister erbracht und dem Versender in Rechnung gestellt wird.
Ein Versand in die Schweiz als Nicht-EU-Land ist Umsatzsteuerfrei, ebenso die Versandkosten. Die Umsatzsteuer, die der Versanddienstleister hier dem Versender berechnet ist Umsatzsteuervorabzugsfähig (was für ein Wort), somit dürfte eigentlich dem Kunden in der Schweiz nur der Nettobetrag des Zollzuschlages in Rechnung gestellt werden.

… und dann bald auch noch den Engländern.

Gruß Werner Klausen

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