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Shad86

Neues Gesetz: „Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz“

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Ich habe gerade den Perestashop Newsletter bekommen der auf folgendes hinweist:

 

 

Der Bundestag hat am 01. Juni 2017 mit dem Zahlungsdiensteumsetzungsgesetz (ZDUG) ein neues Gesetz  verabschiedet, nach dem für alle gängigen Zahlungsmittel keine zusätzlichen Gebühren mehr verlangt werden darf. Das Gesetz tritt am 13. Januar 2018 in Kraft. Mit dem ZDUG wird die europäische EU-Zahlungsdiensterichtlinie (EU-RL 2007/64/EG) umgesetzt. Die Regelung gilt europaweit – sowohl im Online-Handel als auch für Zahlungen an der Ladenkasse.

 

Den ganzen Artikel gibt es hier nachzulesen:

https://www.prestashop.com/de/blog/e-commerce-news/ab-2018-kein-zuschlag-mehr-bei-kreditkartenzahlungen

 

 

Gilt dann ja auch für Paypal und Co.

Habt ihr schon eine Idee wie ihr das Ganze dann regelt? Alle Zahlungsmittel raus nehmen die dann zu teuer werden oder gibt es ein Workaround?

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Gilt dann ja auch für Paypal und Co.

Da steht in dem von dir verlinkten Artikel aber genau das Gegenteil drin!

 

Warum man dann allerdings bei PayPal einen Aufschlag nehmen dürfen soll und bei direkten Kreditkartenzahlungen (bei denen etwa die gleichen Kosten anfallen) nicht, erschließt sich mir auch nicht ...

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Hab mir danach schon gedacht das das einer Schreibt. Ich hab mir das Gesetz selber nicht durchgelesen aber laut Ausführung in dem Text ist das für mich kein unterschied. Selbst wenn es sich nur auf Kreditkarten Zahlung bezieht, würde mich interessieren was die Leute machen die nicht darauf verzichten wollen.

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PayPal selbst sagt z.B. nichts weiter zu dem Thema, Ebay (als Gesellschafter von PayPal) hat in seinen Richtlinien die Gebührenabwälzung bei PayPal-Zahlungen ausgeschlossen und behält sich da sogar vor, Angebote zu entfernen oder Anbieter auszuschließen....

 

Okay, ob das heute noch genau so gültig ist, weiß ich nicht, Ebay habe ich schon vor langer Zeit den Rücken gekehrt, aber die Praxis keine Gebühren ausser bei Nachnahme zu berechnen, hat sich bei uns gehalten, klugerweise kalkuliert man es in den Verkaufspreis mit ein und steht dann drüber...

 

Ich persönlich kaufe nur sehr ungern dort, wo man mir Gebühren für die Zahlung auferlegt, da muss es schon ein ziemlich einzigartiges Anegbo sein, dass ich das akzeptierte. Und aus genau diesem Grund werde ich sicher auch nicht auf die Idee kommen, das meinen Kunden anzutun. Jede Zahlart kostet heutzutage Geld, selbst eine Überweisung empfängt man i.d.R. nicht kostenfrei, insofern kann man dies doch schon in seinen Preisen berücksichtigen. Einzig bei Nachnahme verlangen wir die zusätzlichen Kosten vom Kunden, aber das ist (momentan) noch Usus und wird aber zumindest bei uns selten gewählt. Irgendwie hat Nachnahme heutzutage wahrscheinlich einen anrüchigen Touch, der den Anschein einer schlechten Bonität erweckt... Wie das aussieht, wenn die Postboten mit EC-Geräten rausgeschickt werden, bleibt abzuwarten, im Zuge der gewollten Abschaffung des Bargelds sicher auch nur eine Frage der Zeit.

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Hab mir danach schon gedacht das das einer Schreibt. Ich hab mir das Gesetz selber nicht durchgelesen aber laut Ausführung in dem Text ist das für mich kein unterschied. Selbst wenn es sich nur auf Kreditkarten Zahlung bezieht, würde mich interessieren was die Leute machen die nicht darauf verzichten wollen.

In dem von dir verlinkten Beitrag steht ausdrücklich:

 

"Andere Online-Zahlungsdienstleister wie Paypal, Paydirekt oder auch American Express und Diners Club sind von dieser Gesetzesänderung bisher nicht betroffen."

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Im stationären Handel ist es schon immer (oder zumindest lange?) so, daß man bei einer Zahlung per Kreditkarte keine zusätzlichen Kosten aufgebrummt bekommt. Online sind Zahlungszuschläge vor allem bei Händlern verbreitet, die mit besonders niedrigen Preisen z. B. in Preissuchmaschinen werben, bei ebay geht's aber eben auch ohne, obwohl gerade da die Gewinnspannen eher niedrig sind.

 

Ich gehe den umgekehrten Weg, bei Zahlung per Überweisung erhalten die Kunden 3 % Skonto.

 

Übrigens, die Zahlung von Nachnahme-Sendungen per EC-Karte ist schon heute möglich, allerdings nur bei Abholung in einer Postfiliale. Generell ist zumindest bei kleineren Bestellwerten Nachnahme sehr teuer und von der Handhabung her umständlich, für den Händler bedeutet sie auch ein zusätzliches Kostenrisiko bei nicht angenommenen Sendungen.

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Ich geb 1,5% bei banküberweisung, um es nicht zu attraktiv zu machen ;) denn da hängen sonst Aufträge quasi in der Luft und ich muss dauernd prüfen, ob die Zahlungen da sind. Aber immerhin ist diese Zahlungsart seit Gewährung des Skontos wieder eine Otion für den einen oder anderen Kunden. PayPal und Sofortüberweisung ist gebührenfrei, Nachnahme kostet extra.

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Wie löst Ihr denn technisch den Skonto?

Automatische Berechnung oder nur ein Hinweistext? Bei letzterem mit Risiko, dass nicht alle gleich gut rechnen können?

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payment surcharges von Silbersaiten, da kann man für jede Zahlungsart Auf- bzw. Abschläge einstellen.

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Wie löst Ihr denn technisch den Skonto?

Automatische Berechnung oder nur ein Hinweistext? Bei letzterem mit Risiko, dass nicht alle gleich gut rechnen können?

In der Bestellabwicklung beschränke ich mich auf den Hinweis auf 3 % Skonto (wie auch bei der Zahlung auf Rechnung, bei der der Skontoabzug vom Zeitpunkt der Zahlung abhängig ist). Auf der Bestätigungsseite (Themeordner/modules/bankwire/views/templates/hook/payment-return.tpl) findet sich dann folgende Info:

Der Bestellwert  beträgt {$total_to_pay}. Sie haben die Zahlung per Vorausüberweisung gewählt. Bei dieser Zahlungsart erhalten Sie 3 % Skonto = {number_format(str_replace(",",".",$total_to_pay) * 0.03,2,",",".")} €, zu überweisen sind somit <strong>{number_format(str_replace(",",".",$total_to_pay) * 0.97,2,",",".")} €</strong>.

Das ist so allerdings nicht übersetzbar, ich verwende nur eine Sprache. Im BackOffice wird bei mir der Skontoabzug nicht berücksichtigt.

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