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wakabayashi

Kauf auf Rechnung - Sicherheitschecks!?

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Hallo mich würde mal interessieren, ob Ihr euren Kunden Waren auf Rechnung schickt?

 

Falls ja, habt ihr irgendein Sicherheitssystem, damit das nicht missbraucht wird?

 

Gibt es irgendwelche Module, die in diese Richtung abzielen?

 

Bei uns häufen sich leider die Fälle von Kunden, die bestellen aber nicht bezahlen  :angry:

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Gibt es irgendwelche Module, die in diese Richtung abzielen?

Wüsste nicht, wie ein Modul das verhindern kann. Außerdem hat der Kunde ja eh ein Widerrufsrecht. Da kann man froh sein, wenn er nicht bezahlt. Stell dir mal vor der hat das teil Zuhause packt es aus, klebt alles wieder zu einem Paket und schickt es zurück. Das macht viel mehr Arbeit.

 

 

 

Bei uns häufen sich leider die Fälle von Kunden, die bestellen aber nicht bezahlen  :angry:

Das ist nicht nur bei Dir so. Das geht jedem so. Sehr ärgerlich.

 

 

 

Hallo mich würde mal interessieren, ob Ihr euren Kunden Waren auf Rechnung schickt?

Derzeit nicht. Lohnt sich denke ich auch nur dann, wenn man sicher gehen kann mit dem Verlust von 10-15% der Bestellungen zurecht zu kommen. Guck mal was der Kunde mit Quelle gemacht hat und oder Otto etc. zig tausende die nicht bezahlen. Dann fängst du an deinem Geld hinterher zu jagen.

 

Sicher kannst du da deinen Anwalt einschalten aber wer nix hat der kann auch nix geben. Im Zweifel gehst du bei Gerichtsverfahren in Vorleistung und ob du irgendwann mal einen cent wiederbekommst steht in den Sternen. Kannst froh sein, wenn du 40% wieder bekommst.

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Danke lausli! Wir sind in der Schweiz aktiv und da kennen wir nicht ein solches Widerrufsrecht. 

 

Mit Modul meinte ich z.B. etwas, das offene (nicht bezahlte) Bestellungen erkennt. Z.B. anhand der Lieferadresse. Wir stellen fest, dass manche versuchen gleich zwei Mal zu bestellen. Manchmal ist es dieselbe Person, manchmal ist es dann die Ehefrau. Meistens leider armseelige Leute, die nichts zu verlieren haben. Betreibungen sind nur bedingt erfolgreich :(

 

Eine andere Möglichkeit wären Bonitätsprüfungen, aber ich glaube das ist viel zu teuer.

 

Das Problem ist einfach, dass man ohne Rechnungskauf viele Kunden verliert  :(

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Wir sind in der Schweiz aktiv und da kennen wir nicht ein solches Widerrufsrecht.

Das muss ein leben Sein :D

 

Naja dann kannst du wenigstens das Inkasso direkt ansetzen, wenn der unwillig ist.

 

 

Wir stellen fest, dass manche versuchen gleich zwei Mal zu bestellen. Manchmal ist es dieselbe Person, manchmal ist es dann die Ehefrau.

 

Oh, dass ist wirklich Mist. Aber mir fällt kein Modul ein. vielleicht kennt ja jemand eins.

Allerdings weiß ich nicht, wie das Rechtlich bei euch ist, wenn z.B. 2 Leute mit dem gleichen Namen im gleichen Haus wohnen. einer zahlt nicht undhat schon 3x gekauft und die zweite Partei , unabhängig von der ersten ist dann z.B. gesperrt. Wird wohl sehr selten sein :D

 

Bin gespannt.

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Danke lausli! Wir sind in der Schweiz aktiv und da kennen wir nicht ein solches Widerrufsrecht. 

 

Mit Modul meinte ich z.B. etwas, das offene (nicht bezahlte) Bestellungen erkennt. Z.B. anhand der Lieferadresse. Wir stellen fest, dass manche versuchen gleich zwei Mal zu bestellen. Manchmal ist es dieselbe Person, manchmal ist es dann die Ehefrau. Meistens leider armseelige Leute, die nichts zu verlieren haben. Betreibungen sind nur bedingt erfolgreich :(

 

Eine andere Möglichkeit wären Bonitätsprüfungen, aber ich glaube das ist viel zu teuer.

 

Das Problem ist einfach, dass man ohne Rechnungskauf viele Kunden verliert  :(

 

Ich kann das nachvollziehen, denn in manchen Marksegmenten würde man auch in Deutschland die Kunden verprellen, wenn man den Kauf auf Rechnung nicht zulassen würde. Dafür ist das Verfahren auch in Deutschland viel zu populär.

 

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch in der Schweiz ist, aber bei uns kann man säumigen Zahlern, die auch auf Mails und Mahnungen nicht zeitnah reagieren, einen amtlichen Mahnbescheid zukommen lassen, der in Deutschland direkt online bei einem darauf spezialisierten Amtsgericht (in Hagen) beantragt werden kann. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es dann meistens hilft. Natürlich bleiben dann immer noch ein paar Abgezockte. Dafür habe ich extra ein Feld in die Bestellseite eingebaut, dass in roter Fettschrift direkt unter der Kundenadresse die beim Kunden hinterlgte Warnmeldung ausgibt, die du ja in den Kundennotizen erfassen kannst:

 

post-452242-0-46695000-1480011294_thumb.jpg (So sieht es dann in PrestaShop 1.5 aus.)

 

Nur erscheinen solche Notizen im normalen Shop eben nicht an der Stelle, wo man sie braucht. Eines der vielen kleinen Mankos in PrestaShop, das sich aber, wie man sieht, leicht beheben lässt.

 

Um herauszufinden, ob der Kunde noch eine offene Rechnung hat, könnte man auch eine SQL-Abfrage entwickeln. Praktikabel wäre sie natürlich dann, wenn man sie auf Knopfdruck automatisch von der Bestellseite aus aufrufen könnte.

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Eine andere Möglichkeit wären Bonitätsprüfungen, aber ich glaube das ist viel zu teuer.

 

Das Problem ist einfach, dass man ohne Rechnungskauf viele Kunden verliert  :(

Ob sich Bonitätsprüfungen rechnen (die sich wohl auch mittels Modul in Prestashop integrieren lassen) hängt von der Ausfallquote (je nach Produktart sehr unterschiedlich) und vom Warenwert sowie der Gewinnspanne ab.

 

Gängig ist die Rechnungszahlung über Zahlungsdienstleister wie Klarna oder jetzt auch PayPal, auch hierfür zahlt man natürlich Gebühren und verliert evtl. Kunden, deren Bonität als nicht ausreichend erachtet wird. Inwieweit diese Dienstleister in der Schweiz verfügbar sind, weiß ich freilich nicht.

 

Ansonsten kann man an verschiedenen Anzeichen verdächtige Bestellungen oft erkennen und sich dann genauer anschauen.

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Ansonsten kann man an verschiedenen Anzeichen verdächtige Bestellungen oft erkennen und sich dann genauer anschauen.

Wie denn?

Ab einem bestimmten Volumen fängt man ja nicht mehr an jede Bestellung Manuell zu prüfen. Gibt es da eine App`?

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Wie denn?

Die müßte man wohl individuell programmieren. Bei mir sind zum Beispiel bestimmte Produkte oder Bestellmengen verdächtig, falsch geschriebene Adressen oder Namen, bestimmte Namen und E-Mail-Adressen (auch wenn diese nicht zusammenpassen). Bei mir hat mal jemand mit dem Namen "Mike Krüger" bestellt, die Rechnung wurde tatsächlich nie bezahlt ...

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Bei mir hat mal jemand mit dem Namen "Mike Krüger" bestellt

ja, ist ein Indiz aber ist wirklich schwierig da wirklich einen potenziellen Betrüger zu entlarven.

 

Mich stören schon die Leute bei eBay, die nicht bezahlen.

 

Ein Artikel 4 mal nur noch Vorrätig.

1x 3 gekauft und 1x1....kannst du ja ausmalen, welche Bestellung bezahlt wurde.

Trotzdem hängen die 1x3 Artikel jetzt in der Luft und sind nicht verfügbar. Deswegen hadere ich so im Shop mit kauf auf Rechnung. Klar, kann bei Überweisung auch passieren. Ist halt echt schwierig.

 

 

bestimmte Namen und E-Mail-Adressen (auch wenn diese nicht zusammenpassen)

Naja meine Frau bestellt oft mit meiner Adresse. Ich selbst oft mit ne eigens angelegten. Die ist auch nicht gerade "Vertrauens" erweckend :D

 

Bin wirklich interessant, wie man so etwas zukünftig etwas Kontrollieren will oder kann. Es werden wohl eher weniger Fake Bestellungen werden.

 

Die Lösung von eleazar find ich schon ganz gut. Aber ob das bei jedem in der Praxis klappt ist halt immer so eine sache.

 

ps:

eleazar, son internes Forum für "verifizierte" Member wäre doch auch mal was. Ab nem Gewissen Status. :D Gleich nach dem SQL Snippet Forum kannst du das ja angehen :D:D

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Um herauszufinden, ob der Kunde noch eine offene Rechnung hat, könnte man auch eine SQL-Abfrage entwickeln. Praktikabel wäre sie natürlich dann, wenn man sie auf Knopfdruck automatisch von der Bestellseite aus aufrufen könnte.

 

Ja genau, an so etwas hatte ich gedacht. Allerdings müsste man einen schlauen Algorithmus haben, der mehrere Faktoren checkt. Einfach ist es, wenn der Kunde mit der selben E-Mail Adresse bestellt. Aber, wenn er diese wechselt, müssen Namen, Lieferadresse und IP gecheckt werden. Zudem müssten Fehlertoleranzen eingebaut sein. Bei uns trat mal folgendes erfundenes Beispiel auf:

 

Zuerst auf Namen "Chantale Mustermann" bei zweiten Mal auf "Chantal Musterman".

 

Habe festgestellt, das Zalando den Kampf mit Rechnungen auch aufgegeben hat!? Früher haben die auf Rechnung geliefert, heute scheinbar nicht mehr...

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Wieso die IP? Welcher faule Kunde bestellt denn mit einer festen IP?

Zuerst auf Namen "Chantale Mustermann" bei zweiten Mal auf "Chantal Musterman".

Unterschiedliche Schreibweisen sind tatsächlich ein Indiz für Betrug, aber schwer automatisiert zu erkennen (außer natürlich anhand der Adresse, bei der die Schreibweise dann aber auch gern leicht abweicht).

 

Habe festgestellt, das Zalando den Kampf mit Rechnungen auch aufgegeben hat!? Früher haben die auf Rechnung geliefert, heute scheinbar nicht mehr...

Lt. Internetsite gibt es die Zahlung auf Rechnung noch, vielleicht aber nicht für alle ...
 
Edited by rictools (see edit history)

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Wieso die IP? Welcher faule Kunde bestellt denn mit einer festen IP?

 

Das kam bei uns schon vor :) Insbesondere, wenn Paare auf zwei verschiedene Namen bestellen, lassen sie sich manchmal so entlarven...

 

Mit Zalando hast du Recht! Scheinbar ist Rechnung noch möglich, aber wird bei den Icons nicht mehr angezeigt  :blink:

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Mit Zalando hast du Recht! Scheinbar ist Rechnung noch möglich, aber wird bei den Icons nicht mehr angezeigt  :blink:

Nur in der Schweiz, da ist wohl das Postfinance-Logo zu groß ...

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Die ip ist so eine sache. WG's oder auf Arbeit z.B.

Auch Internetcafe's und so weiter. Die haben teils alle immer die gleiche ip.

 

Da können natürlich die Namen Max und Mustermann mehrmals vorkommen. Auch kann ja max Mustermann die Sachen zu verschiedenen Lieferorten liefern lassen.

Zur Arbeit, nach hause zur post etc.

 

Glaube, wenn es da eine effektive Möglichkeit gäbe wüsste man davon. aber wie schon erwähnt von euch: Die großen haben ja genau die gleichen Probleme. die können das aber besser kompensieren.

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