Don't forget the marketing in marketing

Marketing ist ein kritischer Teil jedes erfolgreichen eCommerce-Unternehmens. Obwohl für die Bewerbung eines jeden Shops natürlich ein breit angelegter Ansatz notwendig ist, sollten Sie sich zunächst dringend auf Ihren Zielmarkt konzentrieren. Wenn Sie wissen, wer Ihren Zielmarkt bildet, können Sie diese Zielgruppe über alle Marketing-Kanäle ansprechen: PPC, SEO, soziale Medien, E-Mail, Affiliate-Marketing und weitere von Ihnen gewählte.

In diesem Post möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie ein Kundenprofil erstellen und Ihren idealen Kunden definieren können, um beim Marketing gezielter vorzugehen.

Finden Sie heraus, wer Ihre Kunden sind

Sie haben diese alte Marketing-Weisheit sicher schon einmal gehört: „Wenn jeder Ihr Kunde ist, ist es niemand.“ Auch wenn Sie eine Nische gewählt und genau definiert haben, ist es wichtig, zu wissen, an wen genau Sie verkaufen.

Wenn Sie wissen, wer das ist, können Sie Ihre Marketing-Botschaften und -Inhalte an diesen Kunden anpassen. Das bedeutet nicht, dass Sie irgendwen ausschließen. Es bedeutet nur, dass Sie mehr Energie in eine bestimmte Gruppe investieren.

Es gibt im Wesentlichen zwei Strategien, mit denen Sie Ihren idealen Kunden definieren können:

1. Erstellen Sie ein Profil, bevor Sie mit dem Verkauf beginnen, und verfeinern Sie es dann mit Ihrer Erfahrung.

Sagen wir, Sie verkaufen coole Fliegen für Herren. Ihr typischer Kunde sähe dann vielleicht zunächst so aus:

Männlich, 25-35 Jahre alt, unverheiratet, berufstätig, sehr modeaffin, verdient mehr als 50.000 $ im Jahr.

Das ist eine gute Ausgangsbasis. Um Ihre Botschaften auf diese Kunden zuzuschneiden, würden Sie sich auf Themen wie Herrenmode konzentrieren und eine Sprache verwenden, die diese Altersgruppe und Menschen mit solchen Neigungen anspricht. Sie können sich auch an Orten positionieren, die diese Menschen wahrscheinlich aufsuchen. Welche Art von Blogs lesen sie? Welche Internetseiten besuchen sie in erster Linie?

2. Erstellen Sie ein spezifisches Profil auf der Grundlage eines Nischenprodukts und feilen Sie im Laufe der Zeit daran.

Wenn Sie etwas sehr viel Spezifischeres verkaufen, wie zum Beispiel Superheldenfiguren für Hochzeitstorten, wird sich das in Ihrer Kundschaft widerspiegeln. Sie wissen, dass diese Menschen Superhelden mögen, wahrscheinlich aus dem Bereich Naturwissenschaften oder Technik kommen (der Geek-Faktor) und verlobt sind.

Sie sehen, hier haben wir es bereits mit einer sehr viel eingegrenzteren Zielgruppe zu tun als die der fliegentragenden Berufstätigen. Das wirkt sich auf Ihr Marketing aus. Um ein umfangreicheres Kundenprofil zu erstellen, verwenden Sie Absatzzahlen, um die Begriffe, die Sie verwenden, und die Strategie, die Sie umsetzen, immer wieder neu zu definieren und zu verfeinern.

Erreichen Sie Ihre Kunden über Facebook-Werbeanzeigen

Ein schneller Weg, an Kunden (oder zumindest Kundenprofile) zu kommen, ist die Funktion Custom Audiences von Facebook.

Zunächst einmal müssen Sie ein Facebook-Werbekonto einrichten und die Fans und Follower eines Ihrer größten Wettbewerber auswählen. Ihre Anzeigen sind dann nur für Nutzer sichtbar, die Ihren Konkurrenten geliked haben. Seine Zielgruppe ist dieselbe wie Ihre; das ist also eine gute Ausgangsbasis.

Anschließend richten Sie auf Ihrer eigenen Seite ein Tracking-Pixel für Custom Audiences ein. Facebook verwendet dieses Pixel, um zu erfassen, wer auf Ihre Seite zugegriffen hat und versucht dann, eine Audience zu erstellen, der Sie gezieltere Anzeigen zeigen können.

Sie können sich auch überlegen, auf Ihrer Landing Page eine Umfrage durchzuführen. Bieten Sie im Gegenzug für die Beantwortung einiger spezifischer Fragen (maximal 2 oder 3) einen Gutschein an oder führen Sie ein Preisausschreiben durch. Verwenden Sie die so erhobenen Informationen, um Ihre Audience noch genauer zu definieren.

Shops, die ins Schwarze treffen

Hier einige Beispiele für Betreiber von Online-Shops, denen es gelungen ist, ihre idealen Kunden zu definieren, indem sie sich auf einen spezifischen Bedarf konzentriert und ihr Marketing entsprechend angepasst haben.

Andrew Youderian von Ecommerce Fuel verkauft in seinem Shop Angelmotoren. Anfangs bot er alle möglichen Arten von Angelmotoren an, bis er irgendwann merkte, dass die Verkaufszahlen der Motoren mit Bugmontage am höchsten waren. Als er seine Seite überarbeitete, konzentrierte er sich daher auf Motoren mit Bugmontage. So konnte er seine Konversionsraten steigern.

Er betreibt noch einen weiteren Shop, in dem er CB-Funkgeräte verkauft. Er stellte fest, dass die meisten seiner Kunden die CB-Funkgeräte für Pickup-Geländewagen verwendeten. Deshalb stellte er seinen Shop neu auf, um diese sehr spezifische Nutzung abzubilden.

So ähnlich erging es auch, den Gründern von Drones Etc. Sie merkten irgendwann, dass sich nicht nur Hobby-Bastler für ihre Produkte interessierten, sondern auch Immobilienmakler, die die Drohnen einsetzten, um Grundstücke zu überwachen und zu fotografieren. Eine kleine Recherche ergab, dass die Zielgruppe „Immobilienmakler“ noch nicht erschlossen war. Also konzentrierten sie ihre Anstrengungen auf diesen Bereich – und erzielten hervorragende Ergebnisse.

Fazit

Ich hoffe, es ist klar geworden, wie wichtig es ist, seine Zielgruppe zu definieren, auch wenn der erste Versuch nur eine Annäherung sein kann. Ihr Kundenprofil wird sich verändern, wenn Ihr Unternehmen wächst. Lassen Sie sich also nicht von einer kleinen Unsicherheit am Anfang davon abhalten, Ihre Ideen auszuprobieren.

Wenn Sie damit beginnen, Ihren Markt genauer zu definieren, bedenken Sie Folgendes:

  • Wenn jeder Ihr Kunde ist, ist es niemand
  • Verwenden Sie zur Erstellung Ihrer ersten Kundenprofile Recherchen, Facebook und Ihre Verkaufsdaten.
  • Scheuen Sie sich nicht, mit einem einfachen Profil zu beginnen, das Sie dann optimieren, wenn Ihr Unternehmen wächst.
  • Ein gezieltes Marketing ist erfolgreicher als vage Allgemeinplätze.

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